Was ist interkulturelle Kompetenz?

 

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Interkulturell kompetent?

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Interkulturelle Kompetenz bedeutet, 
Ziele in fremder Umgebung zu erreichen

 

"Schlecht vorbereitet für China"
"Nichts in China ist einfach"
"Studie macht erhebliche Defizite bei deutschen Managern deutlich"
Schlagzeilen aus der Süddeutschen Zeitung, 09.12.1995

Diese Schlagzeilen sind noch immer aktuell: Schauen Sie in die Fachpresse, finden Sie immer neue Hinweise auf die Wichtigkeit interkultureller Kompetenz, denn: Sprachkenntnisse sind zwar auch wichtig, doch nicht die Sprache allein bringt den Verhandlungserfolg, sondern es kommt auch an auf den Umgang mit ihr, ja mit sich selbst - und vor allem: mit den Geschäftspartnern!

Mitarbeiter, die ins Ausland gehen, brauchen Vorbereitung, nicht nur für Japan oder China. Schon in Frankreich, Polen oder Spanien kann man im Eifer des Geschäfts viel Porzellan zerschlagen. "Nicht selten scheitern Geschäftsabschlüsse an mangelndem Wissen über die Gepflogenheiten ausländischer Partner", so Christian Nowak, IHK Nürnberg. Fehlendes Verständnis für die Rolle von Geschäftsessen in Frankreich, anderen Umgang mit Pünktlichkeit in Griechenland oder die kommunikative Beschränktheit manches Deutschen, stets nur vom Geschäft reden zu können, haben schon manchen Geschäftsabschluss erschwert.

In vielen deutschen Unternehmen werden Führungskräfte und Fachpersonal äußerst kurzfristig und unvorbereitet ins Ausland geschickt, womöglich in Länder, die sie nie gesehen haben. Leistungsverluste, Leitungsprobleme, enttäuschte Erwartungen, Spannungen zwischen ausländischer Tochtergesellschaft und Stammhaus mit entsprechenden Reibungsverlusten, oder gar ein Kulturcrash des Betroffenen im Gastland können eintreten. Muss dann ein Mitarbeiter wegen interkultureller Differenzen oder Anpassungsproblemen ausgetauscht werden, sind die geschäftlichen Folgen und Kosten fatal.

Die Ursachen liegen oft genug in mangelhafter interkultureller Kompetenz, es fehlt an Ideen zu Verhandlungs- und Gesprächsführung unter fremden Bedingungen, an Sensibilisierung für Verhalten, Atmosphäre, Stil und Sprache ausländischer Partner oder an Kenntnis fremder Führungsstile. Ungewohntes Personalmanagement und unbekannte Marketingstrategien, aber auch fehlendes Hintergrundwissen zu Kultur und Geschichte führen zu Verunsicherungen:
Wie trete ich auf, in welcher Haltung, welches Verhalten ist stimmig?... 

All das braucht man nicht erst in China. Interkulturelles Training und der Erwerb interkultureller Kompetenz helfen Ihnen,

  • Ihre Geschäftspartner nicht unbemerkt zu "überrollen",

  • im Unbekannten die Chance zu erkennen,

  • ihre Wahrnehmung zu erweitern und zu sensibilisieren,

  • Kommunikation auch über das Wort hinaus nonverbal zu erfahren,

  • die Relativität der eigenen Realität gelten zu lassen,

  • ein Gespür für das intuitiv Richtige wachsen zu lassen!

 

Das Fremde verstehen heißt, das Fremde in sich zu erkennen, zum Eigenen, 
zum Selbst zu finden.

...mit anderen Augen, und mit den Augen des Anderen sehen!

 

Ich fördere Ihre interkulturelle Kompetenz und Persönlichkeit.
Sie entfalten Ihre Wahrnehmung für andere Mentalitäten 
im In- und Ausland.

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Pflege interkulturell

Patienten und Personal aus fremden Ländern

Zielgruppe: 

  • Pflegekräfte in stationären und ambulanten Diensten, auch Nachbarschaftshilfen

Dauer: 

  • Zwei Tage

Inhalt:

  •  zur Bedeutung von Ängsten und Unsicherheit beim Leben in der Fremde und zur Rolle von Höflichkeit, Respekt und Zeit in anderen Kulturen.

  • Besonders, wenn Deutsch die Fremdsprache ist, fehlen dem Kranken oft die Worte, seine Anliegen zu artikulieren ; seine Art, Schmerzen zu zeigen, sein Verhalten oder das der Angehörigen bleiben dem Personal oft rätselhaft, der Umgang mit Körper, Schmerz, Nähe oder Nachtod erscheint befremdend.

  • In der Zusammenarbeit mit KollegenInnen aus anderen Ländern im Team kommt es zu Mißverständnissen und Spannungen, weil Absprachen anders interpretiert werden als erwartet: 
    Lösungsorientierte, klarere Verständigung soll gefördert werden

Ziel: 

  • Den Umgang mit Zuwandernern/innen erleichtern und als kreative Chance und interkulturelle Bereicherung nutzen, um sich besser auf den multikulturellen Stationsalltag einstellen zu können: Die anderen so nehmen, wie sie sind. Dazu soll mehr Klarheit über die eigene kulturelle Prägung und Ausstrahlung gewonnen werden: 
    Von wo komme ich? Wer bin ich? Was bringe ich mit?

Arbeitsweise:

  • Erkennen der "inneren Landkarte",

  • Übungen aus NLP und nonverbaler Kommunikation,

  • Fallbeispiele & Erfahrungsreflektion,

  • Rollenspiel, Phantasiereise

  • Körpersprache wahrnehmen und nutzen 

   

 

© 2005, H. Kollan, Lauf

 

gestaltung: h. betzold, lauf