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Was Ihnen im Ausland auffällt, oder an fremden Geschäftspartnern, ist wie ein Spiegel Ihrer selbst. Das Fremde und
Andere ist Ihnen zunächst fremd, weil es nicht Ihr Eigenes, nicht Bestandteil von Ihnen selbst ist. Es ist oft
auch Resonanz auf das, was Sie ausstrahlen, was Sie mitbringen in die interkulturelle Situation und was man von
Ihnen erwartet, weil: Sie kommen doch aus Deutschland, und da...
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Was aber bringen Sie mit, von welchem Verhalten sind Sie geprägt, was lösen Sie damit in der Fremde und bei
fremden Geschäftspartnern und Mitarbeiter/innen aus?
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Wo sind die Stolpersteine und die Steine des Anstosses von Ihrer Mentalität, mit der Sie Ihre Partner, bewusst
oder ungewollt, konfrontieren?
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Was ist Ihre eigene Mentalität? Was wirkt "typisch deutsch"?
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In welche Fettnäpfchen treten Sie, wenn Sie ganz unreflektiert so auftreten wie zu Hause, obwohl Sie jetzt im
Gastland zu Besuch sind?
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Wie ist es, wenn Sie Ausländer sind?
Ihr Autokennzeichen "D", Ihr Euro-Passport oder einfach das Wissen, diese Person kommt aus Deutschland oder
Europa, all das löst bei Ihrem Gegenüber meistens ganz unbewusst Klischees, Vorstellungen oder Stereotypen aus,
die oft genug sein Handeln leiten.
Interkulturelle Kompetenz erwerben bedeutet, sich der eigenen kulturellen Geprägtheit bewußt zu werden, den
Einfluß der Heimatkultur des Vaterlandes und die Gewohnheiten der Muttersprache zu reflektieren.
Die interkulturelle Situation birgt die Chance,
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sein persönliches Verhaltensrepertoire für Ungewohntes und Fremdes zu öffnen,
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sich über seine eigenen Gewohnheiten, Unsicherheiten und auch Ängste klar zu werden,
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zur Selbstreflexion seiner eigenen kulturellen und persönlichen Prägung und Herkunft.
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"Wer nicht weiss woher er kommt, weiss nicht wohin er geht,
weiss daher nicht, wo er steht"
Otto von Habsburg
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